All the news about Peng & how you can give NOTHING away for Christmas!

Dear penguins, dear friends and fellow supporters,

We’re in a really good mood at the moment, we’re becoming more penguins and we’re tackling a lot. In order for this to work, we need your help. Specifically: we need monthly donors who form the backbone of our work. So, we thought of something for this.

Since Christmas has been taken over by capitalist consumer nonsense, we want to reintroduce love and recommend you: Don’t give anything! We offer you gift cards that say “NOTHING”. Give away renunciation. Support civil disobedience and fun activities. If you conclude a donation subscription and write us a short email, we will send you or the recipient a card like this.

Okay, but first to the current situation at Peng.

What is Peng’s situation? And why do we need your support?

1. We developed an action together with co-artists from Ukraine as Germany continues to fund the Russian war of aggression. The action is still going on, motorway signs are being pasted, we are organizing the protest. All information about this here in the article on our website

2. We are planning new actions and interventions, specifically we are working together with the Rimini Protocol on an action on Amazon. We also want to draw attention to the deaths of people fleeing in the Mediterranean with another campaign, as the topic is unfortunately getting more and more in the background of news cycles. As always, we can’t say exactly what that will be, except it will be a lot of work.

3. We organize training and further education – for partners and friends, at universities and NGOs. Currently with a feminist organization in India that has to respond to the religious-nationalist repression in the country.

4. Within Peng, we rethink our own structures and reflect on multiple discrimination behavior and concrete sexism-promoting behavior. We organize internal training, try to set new standards and develop security structures.

5. We build processes and structures with which other newcomers can also join Peng and we can learn and implement radical forms of artistic and actionist interventions without constantly burning out. We build protective mechanisms against state and Nazi repression, create a healthy basis to be able to absorb and support each other in the group.

6. We exhibited our installation Call a Spy again, this time even with Russian secret service phone numbers (https://pen.gg/call- a-spy.org). Together with great artists like Ai Wei Wei, Hito Steyerl, Daniel Richter and the !Mediengruppe bitnik we are fighting for the release of Assange: https://noisyleaks .space

7. We had a poster put up on the German-Austrian border in Bayrisch Gmain. “This border does not exist” was written on it in different languages, “Welcome to Bavaria” and one or the other official-looking emblem. Unfortunately, people in Bayrisch Gmain didn’t like that very much, after a few hours the poster was torn down by strangers. Here is an article in the Süddeutsche about it.

8. We are expanding our IT infrastructure and sharing it with other groups that need help and support. As far as we have capacity.

9. We are suing the German Secret Service. Because we can. All information here (in German): https://pen.gg/klage

We need your support!

It’s a lot of work and we’re all volunteers. Yes indeed. Because to this day we have been babbling to call for donations regularly and professionally. That was stupid, because this is the only way we can guarantee sustainable and independent work. At the moment we collect around 1000 euros a month through monthly donations, which only covers a few basic costs.

Please help us change that. Spread the word, convince your friends and parents that we need small groups with big impact for radical democracy. That we need (self-deprecating, humorous and) cheerfully radical art that fights for social and ecological justice with enthusiasm. Sounds cheesy, but it’s true

Help Peng. Give away a membership for Christmas or something like that. Every monthly donation strengthens our back. A “nothing” postcard would be a great option. Simply register here and let us know by email that you want a nothing postcard and to which address: https://pen.gg/join

We still have a lot to do. And thank you from the bottom of our heart.

Happy Hanukkah!
Your Peng!

Wohin soll ich spenden?

Liebe Erb*innen, liebe Yachtkollekteur*innen, lieber Herr Bundespräsident,

jedes Jahr gibt es den Moment: ihr habt einfach zu viel Geld und müsst in der Zeitung lesen, dass andere einfach mega pleite sind. Wo ihr euch fragt ob überhaupt noch jemand was gegen dieses Schweinesystem namens nationalstaatlichem Kapitalismus macht. Hier ist eine Liste von tollen Organisationen und Gruppen, an die ihr und eure Freund*innen spenden können. Denn während da draußen alle schimpfen gibt es einige, die anpacken.

Kurz vorab: spendet auch gerne an uns. Das geht hier: https://pen.gg/support

An wen soll ich denn nun spenden?!

Es gibt unheimlich viele Menschen, die täglich anpacken um den multiplen Krisen entgegen zu wirken. Sei es Seawatch, die Kabul Luftbrücke oder die Bewegung Seebrücke, die für Bewegungsfreiheit stehen, zuletzt mit der Aktion an der polnisch-belarussischen Grenze. Alarmphone, die in regelmäßigen Schichten Alarm schlagen, wenn Menschen im Mittelmeer gesichtet werden, damit die EU nicht wegschauen kann.

Seien es die vielen Vereine, die sich gegen Totalüberwachung organisieren, von der Gesellschaft für Freiheitsrechte über Algorithm Watch oder Digitalcourage. Nicht zu vergessen die vielen kleinen Hacker-Spaces in fast jeder Stadt, wo man einfach reinspazieren kann wenn man fragen zu Verschlüsselung hat.

Das Kloster in Aachen wurde besetzt und mit Leben gefüllt, Hackers haben es geschafft, Drucker zu aktivieren, um Anti-Arbeits-Manifesto zu verbreiten, die Gorilla-Workers haben den Gewerkschaften gezeigt, wie man sich in der Gig Ökonomie gegen Ausbeutung-Startups wehren sollte, die SPD Zentrale wurde während der Koalitionsverhandlungen auch kurz besetzt…

Und dann natürlich die unzähligen Initiativen, die sich gegen Nazis organisieren. Polylux, die sehr konkrete Hilfe vor Ort leisten. Das anarchistische Archiv apabiz, die unermüdlich dokumentieren. Oder gerade konkret AGR Essen, die Prozesskostenhilfe benötigen, hier ein taz Artikel dazu.

Nicht zu vergessen Cabuwazi, die gerade auf Lesbos einen Kinderzirkus aufbauen oder refocus, die mit den Geflüchteten vor Ort Medienarbeit machen. Und wenn ihr lieber einer Stiftung das Geld geben wollt, dann gibt es natürlich die Bewegungsstiftung, die sich dezidiert der Förderung sozialer Bewegungen verschrieben hat. Ach ja und der Freiheitsfonds, der einfach die Strafen für Menschen zahlt, die wegen Fahren ohne Fahrschein im Gefängnis sitzen.

Naja, und sonst halt wie gesagt uns, wo ihr natürlich immer noch Fördermitglied werden könnt. Dann gibts als Gegenleistung halt investigative Medieninterventionen!

Habt ein gutes Jahr,

euer Peng

Wohin könnt ihr spenden & was war bei Peng los?

 

Liebe Penguine, liebe Freund*innen, lieber Verfassungsschutz,

was dich nicht umbringt, macht dich weirder. Oder es mutiert und versucht es noch einmal. Ja, dieses Jahr war in vielerlei Hinsicht beschissen, und es ist noch nicht vorbei. Umso wichtiger ist es uns, hinzuschauen, wo Menschen sich solidarisieren und schönes passiert.

Doch kurz vorab: wir brauchen euch für zweierlei. Erstens, um eine afghanische Familie nach Deutschland zu holen. Siehe unten. Zweitens, – falls ihr das noch nicht seid -, werdet Penguine, wir freuen uns über Spenden. Das geht hier: https://pen.gg/support

Aber nicht nur wir – hier ist eine Liste von tollen Organisationen und Gruppen, an die ihr und eure Freund*innen spenden können:

Die guten Geschehnisse von 2021

Es gibt unheimlich viele Menschen, die täglich anpacken um den multiplen Krisen entgegen zu wirken. Sei es Seawatch, die Kabul Luftbrücke oder die Bewegung Seebrücke, die für Bewegungsfreiheit stehen, zuletzt mit der Aktion an der polnisch-belarussischen Grenze. Alarmphone, die in regelmäßigen Schichten Alarm schlagen, wenn Menschen im Mittelmeer gesichtet werden, damit die EU nicht wegschauen kann.

Seien es die vielen Vereine, die sich gegen Totalüberwachung organisieren, vom CCC und der Gesellschaft für Freiheitsrechte über Algorithm Watch oder Digitalcourage. Nicht zu vergessen die vielen kleinen Hacker-Spaces in fast jeder Stadt, wo man einfach reinspazieren kann wenn man fragen zu Verschlüsselung hat.

Oder die (queer)feministischen Gruppen, die sich mit aller Kraft gegen die Strukturen des Patriarchats stemmen. Kleine Politgruppen wie ask gerd_a, die sehr direkt mit Betroffenen arbeiten oder Ria, die sich in Hamburg für die Rechte von FLINTAs* einsetzen. TriQ und transsexwork und lesmigras.

Das Kloster in Aachen wurde besetzt und mit Leben gefüllt, Hackers haben es geschafft, Drucker zu aktivieren, um Anti-Arbeits-Manifesto zu verbreiten, die Gorilla-Workers haben den Gewerkschaften gezeigt, wie man sich in der Gig Ökonomie gegen Ausbeutung-Startups wehren sollte, die SPD Zentrale wurde während der Koalitionsverhandlungen auch kurz besetzt…

Und dann natürlich die unzähligen Initiativen, die sich gegen Nazis organisieren. Polylux, die sehr konkrete Hilfe vor Ort leisten. Das anarchistische Archiv apabiz, die unermüdlich dokumentieren. Oder gerade konkret AGR Essen, die Prozesskostenhilfe benötigen, hier ein taz Artikel dazu.

Und von den vielen Menschen, die durchhalten, damit unser Gesundheitssystem nicht zusammenbricht, denjenigen, die sich organisieren um ökologischen Landbau zu realisieren, von all denjenigen, die trotz allen systemischen kapitalistischen Sogkräften versuchen, Alternativen zu leben, haben wir noch gar nicht erwähnt.

Wir haben die einzelnen Gruppen mit Links versehen und ihr könnt direkt dorthin spenden.

Und bei Peng?

So hatten wir bei Peng auch ein herausforderndes Jahr. Zunächst verließen drei Kolleg*innen das Kollektiv. Anschließend kamen die Hausdurchsuchungen durch das LKA, vermeintlich wegen der Webseite tearthisdown.com. Im Anschluss meldete die Polizei “die Sachlage” an das Gemeinsame Terror- und Abwehrzentrum (GETZ), was veranschaulicht wie erschreckend selbstverständlich deutsche Sicherheitsbehörden Kolonialismus- und Rassismus-kritische Arbeit kriminalisieren. Hier ein schöner Text dazu von Sibylle Berg.

In allen drei Fällen, so unterschiedlich sie sind, haben wir aber breite Unterstützung erfahren: von Freund*innen, von Alliierten, die kritisch nachfragten, die sich dann aber umso mehr organisierten, die zupackten und uns halfen uns da durchzufräsen. Mit unserer großartigen Mediatorin und Organisationsentwicklerin haben wir angefangen unter den neuen Bedingungen unsere Strukturen zu anaylsieren, da wir uns für die Zukunft wünschen, nachhaltige feministische Prozesse und Sensibilitäten etablieren zu können. Offene Briefe der Vielen e.V. und des Aachener Friedenspreises haben uns Rückenwind gegeben, und gezeigt, wie gut Solidarität in solchen Zeiten tun kann.

Es war viel zu verarbeiten, doch es hat uns auch zusammengeschweißt und es ist ein Team entstanden, was das komplexe Experiment mit den GoldenNFTs durchgezogen hat. Es war der Versuch, zwei völlig verrückte Welten miteinander kurzzuschließen. Zwei Welten, die jede für sich schwer zu ertragen sind. Zwei Welten, nebeneinandergelegt, für die brutale Ungerechtigkeit unseres kapitalistischen Nationalstaatssystem stehen.

Wir boten ditigale Zertifikate auf der Blockchain zum Kauf an, sogenannte NFTs, um goldene Visa für eine afghanische Familie zu kaufen. Cryptokapitalismus vs Nation State Capitalism. Die ganze Geschichte, wie diese Welten funktionieren, was NFTs und goldene Visa sind und wie das Experiment verlaufen ist, findet ihr hier auf unserer Webseite:

https://pen.gg/de/campaign/the-goldennft-project

Die Geschichte ist aber noch nicht vorbei und wir brauchen eure Hilfe!

Wir haben nun ca 100.000 Euro, mit denen wir versuchen können, diese Familie nach Deutschland zu holen. Wenn ihr euch auskennt, wenn ihr Anwält*innen und Vereine kennt, die uns dabei beraten können, welche legalen Wege es gibt, bitte meldet euch bei uns. Sei es über Arbeitsvisa, über Bürgschaften oder oder.. lasst es uns weiter versuchen. Und falls wir das nicht schaffen oder das Geld dafür nicht brauchen, spenden wir es an andere Organisationen und Gruppen, wo es benötigt wird.

Und soviel Platz muss hier noch sein: Einen großen Dank an die 16 Künstler*innen, Sibylle Berg, Laura Zalenga, Tayebeh Rasouli, Felix Kosok, The Yes Men, Nushin Yasdani, UBERMORGEN & Echo Can Luo, Rui Major, !MEDIENGRUPPE BITNIK, Gretta Louw, Jill Senft, Liat Grayver, Nadine Kolodziey, Nora al Badri, Volker Behrend Peters und das ReFOCUS Medialab die uns ihre Kunstwerke spendeten und mit so viel Freude am Detail mit uns an dem Projekt arbeiteten! Und natürlich dem Ludwig Forum für Internationale Kunst, in dessen Ausstellung dieses Projekt Teil ist (noch bis zum 30.01.22!).

Und euch natürlich, die gespendet haben, die das damit möglich gemacht habt!

So, und vor der Presseschau wünschen wir euch noch ein muckeliges Jahresende, passt gut auf euch auf. Lasst uns weiter gegen Überwachung kämpfen, gegen patriarchale Strukturen, gegen Ausbeutung und jegliche Kackscheisse. Lasst uns aufeinander aufpassen, lieb zueinander sein. Trotz allem.

Yours,

Peng

 

Hier findet ihr eine Auswahl von Artikeln zu der Aktion:

Svenja Beller beschreibt im Freitag die Absurdität der Ausgangslage sehr gut, schafft einen guten Überblick der Aktion.

Bei Netzpolitik haben wir ein Interview gegeben, dass diese Aktion Quasi für Dummies erklärt.

Der Spiegel hat uns zusammen mit Milat interviewt, ursprünglich auf englisch

hier auf deutsch.

Martin Eimermacher schreibt wie immer mit spitzer Feder in der Zeit und ordnet die Aktion für das Feuilleton ein.

Und ein schöner Artikel der Aachener Nachrichten, wo ja auch das Museum ist, in dem wir ausstellten – es lebe der Lokaljournalismus! 

Wenn ihr also hören und nicht lesen wollt – hier lang:

Christine Watty interviewt uns im Kompressor vom Deutschlandfunk Kultur

Oder Max Knieriemen im SWR 

Oder Adalbert Siniawski im Deutschlandfunk

Für die Cryptofriends unter euch hier Moritz Draht im BTC Echo.

Offener Brief der Vielen an den Berliner Senat

An den Senator für Inneres und Sport
An den Senator für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung
An den Senator für Kultur und Europa

– Senatskanzlei –
Jüdenstraße 1
10178 Berlin
Berlin, 24. August 2021

Kunstfreiheit darf nicht auf die Terrorliste

Sehr geehrter Herr Senator Andreas Geisel,
Sehr geehrter Herr Senator Dr. Dirk Behrendt,
Sehr geehrter Herr Senator Dr. Klaus Lederer,

wir wenden uns an Sie nach dem wir durch jüngste Medienberichterstattung (u.a. taz und Süddeutsche Zeitung – siehe Anhang), die schriftliche Anfrage von Niklas Schrader (LINKE) am 27. Juli 2021 sowie deren Beantwortung in der Drucksache 18/28 239 am 10. August 2021 und durch die Künstler*innen selbst auf den nachfolgenden, äußerst alarmierenden Vorgang aufmerksam wurden.

Den oben genannten Quellen entnehmen wir, dass das Berliner LKA empfohlen hat, das Künstler*innenkollektiv „Peng!“ auf die bundesweite Terrorliste des Verfassungsschutzes aufzunehmen. So bestätigt es die Staatssekretärin der Justiz von Berlin Dr. Daniela Brückner gegenüber Mitgliedern der Künstler*innengruppe. Begründet wird dies mit der durch das Kollektiv gemeinsam mit der Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland initiierten und betriebenen Webseite tearthisdown.com, die sich kritisch mit kolonialen Denkmälern und Straßennamen auseinandersetzt. Die Einstufung erfolgte aufgrund des Vorwurfs, dass diese angeblich zu Straftaten aufrufe.

Wir erkennen hierin einen grenzüberschreitenden, beispiellosen Vorgang, der die Freiheit der Kunst gefährdet und Künstler*innen mit extremistischen Gruppen wie etwa der Al-Nusra Front oder potenziellen NSU-Attentätern in Verbindung bringt und formal sogar gleichsetzt.

Die Liste über terroristische Personen und Organisationen wurde erstellt, um diese mit restriktiven Maßnahmen bekämpfen zu können, um schwerwiegende und Staat und Bevölkerung gefährdende Angriffe aufzudecken und zu verhindern. Die Aufnahme von Künstler*innen, die sich für Zivilcourage stark machen, sich für die Bestärkung von marginalisierten Minderheiten in unserer Gesellschaft einsetzen, Demokratiedefizite anmahnen und 2018 mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet wurden, ist nicht nachvollziehbar. Sie erscheint nicht nur unverhältnismäßig, sie führt den Sinn und Zwecke der bundesweiten Liste zur Bekämpfung von Terrorismus völlig ad absurdum.

DIE VIELEN e.V. tritt zusammen mit einem breiten Bündnis der Kulturinstitutionen in Deutschland für eine demokratische Gesellschaft ein – mit der Überzeugung, dass Gesellschaft erst durch plurale Perspektiven gestaltet wird und die Kunstfreiheit als eines der zentralen aber auch sensibelsten Grundrechte geschützt werden muss. Als Zivilgesellschaft werden wir immer wieder benennen, wenn die Exekutive ihr Gewaltmonopol entgegen der Gewaltenteilung etwa in der Zusammenarbeit mit den Verfassungsschutzbehörden missbraucht oder zumindest deutlich überzieht und dadurch Künstler*innen zur Zielscheibe von demokratiefeindlichen, denunzierenden Bestrebungen und Vorverurteilungen werden.

Die vor der Empfehlung der Aufnahme auf die Terrorliste durchgeführten Durchsuchungen von Büroräumen und privaten Wohnungen von Mitgliedern des Künstler*innenkollektivs fassen wir als ein politisches Signal an alle Künstler*innen in Berlin und deutschlandweit auf, die sich in künstlerischen Aktionen in einem politischen progressiven Sinne äußern.
Zudem ordnen wir das Vorgehen gegen das Peng! Kollektiv – als eine von insgesamt vier Initiator*innen, die auf der Website genannt werden – als Maßnahme ein, die sich sehr konkret gegen die Künstler*innen richtet.
Die Einstufung erscheint angesichts der langjährigen Arbeitsweise des Kollektivs, das sich mit thematischer Aktionskunst in den politischen wie ästhetischen Diskurs einbringt, aus Sicht von DIE VIELEN e.V. und den hier unterzeichnenden Kunst- und Kultureinrichtungen sowie Künstler*innen unverhältnismäßig. Die ergriffenen Maßnahmen sind für die Unterzeichnenden nicht nachvollziehbar.

Wir fordern fachliche Expertisen einzuholen, die die künstlerische Arbeit einordnen bevor Künstler*innen als Terroristen eingestuft werden. Wir bitten außerdem die Staatssekretärin für Justiz, dem beschriebenen Vorfall nachzugehen und ihn aufzuklären. Ferner bitten wir den Senator für Inneres, zukünftig ein Vorgehen, welches die Aufnahme von Künstler*innen auf die bundesweite Terrorliste auf Basis ihrer künstlerischen Arbeit als angemessen betrachtet, auszuschließen und das entsprechende Verfahren zu korrigieren.

Mit freundlichen Grüßen

Holger Bergmann, Vorstandsvorsitzender
Raul Walch, Vorstand
Karoline Zinßer, Leitung Geschäftsstelle
DIE VIELEN e.V.

Erstunterzeichner*innen

andcompany&Co, Berlin

Ausstellungsprojekt KUNST GEGEN RECHTS
Dirk Teschner

ATZE Musiktheater

bbk berlin – berufsverband bildender künstler*innen berlin e.V.
Heidi Sill und Zoë Claire Miller, Sprecherinnen

Berliner Clubcommission

Berliner Ensemble
Clara Topic, Kuratorin und Mitglied der Theaterleitung
Oliver Reese, Intendanz

Berliner Festspiele GmbH
bigNOTWENDIGKEIT
Anna K. Becker, Katharina Bischoff, Esther Becker, Katrin Hylla

Bund Deutscher Amateurtheater e.V.
Irene Ostertag, Geschäftsführerin

Chaos Computer Club

Coalition of Cultural Workers Against the Humboldt Forum
Natascha Sadr Haghigian, Lucas Odahara und Ina Wudtke, Künstler*innen

CTM Festival

Jan Rohlf

Dramaturgische Gesellschaft (dg)

EGfKA Kollektiv

Friedrichstadt-Palast Berlin
Dr. Berndt Schmidt, Intendant

Futur II Konjunktiv

Gob Squad Arts Collective

HAU Hebbel am Ufer
Annemie Vanackere, Intendantin
Margarita Tsomou, Kuratorin Theorie & Diskurs

Haus der Kulturen der Welt Berlin
Anselm Franke, Bereichsleitung Bildende Kunst und Film

Haus für Poesie
Dr. Thomas Wohlfahrt, Leitung

Holzmarkt, Berlin

Institut für Angewandtes Träumen, Moers
Dr. Peter Donas

kainkollektiv
Fabian Lettow & Mirjam Schmuck, Freie Regisseur*innen, Bochum

KLANGZEITORT, Berlin
Irene Kletschke, Geschäftsführende Koordinatorin
Kathrin Rusch, Öffentlichkeitsarbeit

LAFT Berlin – Landesverband freie darstellende Künste Berlin e.V.

mehrblick&ton, Musiktheaterkollektiv, Berlin
Therese Schmidt

Neue Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK)
Annette Maechtel, Geschäftsführung
Birgit Effinger, direkt gewähltes Mitglied im KOA

Nids, Neues Institut für Dramatisches Schreiben, Berlin
Maxi Obexer

regie-netzwerk
Magz Barrawasser, Markus Heinzelmann, Steffen Klewar, Antje Thoms, Jakob Weiss, Ron Zimmering

Rimini Protokoll
Helgard Haug, Stefan Kaegi und Daniel Wetzel

Schaubude Berlin
Tim Sandweg, Künstlerische Leitung

Schaubühne Berlin
Thomas Ostermeier, Regisseur und künstlerischer Leiter Christian Tschirner, Leitender Dramaturg

SHAKESPEARE COMPANY BERLIN
Oliver Rickenbacher, Vorstand

Sophiensaele
Franziska Werner, Künstlerische Leiterin

tak – Theater Aufbau Kreuzberg

Tanzfabrik Berlin

TATWERK | Performative Forschung
Aurora Kellermann & Chris Wohlrab

Theaterwerkstatt KURINGA Uferstudios GmbH
Simone Willeit, Geschäftsführung

Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz René Pollesch, Intendant

!Mediengruppe Bitnik
Carmen Weisskopf & Domagoj Smoljo, Künstler*innen

… sowie die folgenden Privatpersonen

Ulf Aminde, Weissensee Kunsthochschule Berlin

Aino Laberenz, Geschäftführung Operndorf

Sibylle Berg, Dramatikerin/Autorin

Lisa Birker Balzer, Schauspielerin Schauspielhaus Graz

Jan Böhmermann, Satiriker

Jan Deck, Theatermacher, Frankfurt am Main

Murat Dikenci, Kurator/Schauspiel Hannover

Sigrid Gareis, Ko-Leitung Studiengang „Kuratieren in den szenischen Künsten“, Universität Salzburg in Kooperation mit FU und Tanzfabrik Berlin

Philipp Harpain, Leiter des GRIPS Theaters

Bernadette La Hengst, Musikerin und Regisseurin

Hauke Heumann, Schauspieler

Dr. Robin Junicke,Theaterwissenschaftler Ruhr-Uni Bochum/Dramaturg

Thomas Köck, Autor Suhrkamp Verlag

Jasmina Kuhnke, Antifaschistin

Dirk Laucke, Dramatiker

Shermin Langhoff, Intendantin Maxim Gorki Theater, Berlin

Thomas Mehlhorn, Schauspieler Hamburg

Alexej Lochmann, Schauspieler Schauspielhaus Graz

Miriam Michel, Künstlerin NRW

Katharina Pelosi, Swoosh Lieu / Theatermacherin und Audiokünstlerin

Steffen (&) Lars Popp, Theater(mit)macher, Autor und Dramaturg, Offenbach Felizitas Stilleke, freie
Kuratorin/Dramaturgin

Klaas Heufer-Umlauf, Schauspieler und Moderator

Jakob Weiss, Regisseur

(Letzte Eintragung: 24. August 2021, 10:30 Uhr)

Work with us!

Job Announcement

We are looking for ethically fit Economists who are interested in participating in an art project in Athens for six weeks. You will call people responsible for financial regulation, seeking to create a dialogue between them and citizens during the 6th Athens Biennale, ANTI. The work consists of ongoing research work, telephone calls and interaction with interested citizens, mostly between October 26 and December 9. The process will be in public view.

Your qualifications:

– You speak English fluently
– You are friendly on the phone
– You are curious and playful
– You have basic economic knowledge
– You have fun intervening in the political power play
– You live in Athens

We will hold a first concept development meeting on Sunday/Monday September 9/10 in which we will develop the concept together with you. This first meeting will be paid. If we agree on joint cooperation, we will have 3 days of preparation in September. This is a 6-week, Monday to Friday, paid job.

If you are interested, please: let us know three questions you always asked yourself about finance, plus maybe a bit of justification why you are the right person for the job.

To apply, click here:
https://goo.gl/forms/bURqEefYYBei1GCG2

Deadline: 5 September 2018

Super Secret Campaign Launch

We are launching our next campaign with you. On Wednesday, 28. February, we will kick off at Franziskaner – the most glamorous bar of Kreuzberg!

Put on your most fabulous hat, shine your shoes, pimp your hair and grab your brain as this is the night of the nights. Probably the most important and dangerous Peng campaign is to be launched. This can change the world forever. Or just be forgotten in the universe like a glass of warm piss that went down our throats. Its up to you!

Franziskaner is Dresdener Straße 17, 10999 Berlin

We start at 20 h, 28. February

And props to the Franziskaner! They sponsor Peng, we sponsor their football team and tonight, we will all sponsor each other with drinks!

DISCREET – an Intelligence Agency for the People at Berlin Biennale

This blog post is all about the Berlin Biennale.

German Ministry of Work says sorry for its inhuman labor market policy

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Have a chat with your surveillors on the phone at HMKV Dortmund

This blog post is about Call-A-Spy at HMKV Dortmund

We are going to reveal our newest project at Logan Symposium Berlin

This blog post is about Logan Symposium.